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Die Schweiz nur Zaungast

Ab dem dritten November werden in Cannes die Weichen für die Weltwirtschaft gestellt. Indirekt ist die Schweiz über den IWF als Zahler beteiligt. Doch eine eigene Stimme im Klub der G-20 hat das Land weiterhin nicht.

Auch beim diesjährigen G-20-Gipfel am dritten und vierten November in Cannes ist die Schweiz nicht mit von der Partie. Vor einem Jahr noch hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy dazu aufgerufen, die Schweiz zumindest in die Vorbereitung der G-20-Gipfel einzubinden.

In gewisser Weise ist das auch geschehen. «Es gab vorbereitende Arbeitsgruppen, wo die Schweiz involviert war. Und vor einigen Wochen wurden in Istanbul Gespräche zum Rohstoffhandel, zur Korruptionsbekämpfung und zu Gouvernanzfragen bei IWF und FSB geführt», sagt Mario Tuor, Sprecher des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF). Darüber hinaus ist die Schweiz aber nicht involviert, und daran werde sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern. Dabei hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf vor einem Jahr gesagt, «es wäre schön, wenn wir am Gipfel auch mal dabei sein könnten».

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