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«Die Schweizer Wirtschaft profitiert von Asien und Lateinamerika»

Die Schweizer Unternehmen erwarten in den nächsten drei Monaten eine steigende Nachfrage. Der Aufschwung dürfte auch dem Arbeitsmarkt zugute kommen.

Gute Stimmung: Einkaufen an der Bahnhofstrasse.
Gute Stimmung: Einkaufen an der Bahnhofstrasse.
Keystone

In der Industrie, im Handel und bei den Dienstleistern haben die Produktion und die Auslastung in den letzten Monaten bereits zugenommen. Der breit abgestützte Aufschwung im zweiten Quartal dürfte auch dem Arbeitsmarkt zugute kommen. Dies zeigt eine Umfrage bei 7100 Unternehmen, welche die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich im Juli durchgeführt hat. Ein gewisses Risiko bleibe der starke Franken, vor allem in der Industrie und im Grosshandel.

«Die Schweizer Wirtschaft profitiert von einer sich erholenden Weltkonjunktur, vor allem in Asien und Lateinamerika», sagte KOF- Leiter Jan-Egbert Sturm am Freitag in Zürich vor den Medien. Daher liessen sich die Folgen des starken Frankens besser meistern als von einigen Auguren düster prophezeit. Da sich Wechselkurs-Schwankungen verzögert auf die Industrie auswirkten, sei mit Blick auf das nächste Halbjahr dennoch eine gewisse Vorsicht geboten, sagte Sturm.

Kapazitätsauslastungen erhöht

Das Gastgewerbe, die Banken und der Detailhandel hätten den Rückgang in der Wertschöpfung stoppen können. Bei den Banken und im Gastgewerbe dürfte der Stellenabbau aber noch eine Weile anhalten, wobei er sich bei den Banken bereits stark verlangsamt habe, lautet das Fazit der Ökonomen. In der Industrie habe sich die Kapazitätsauslastung innerhalb von drei Monaten von 80 auf 83 erhöht, melden die Konjunkturforscher. Ein solcher Anstieg sei seit 2004 nicht mehr beobachtet worden.

SDA/jak

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