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Dissens und Missmut

In Zeiten des Umbruchs ist die Lähmung der Bankiervereinigung besonders verhängnisvoll. Eine Analyse.

Bankenzentrum Paradeplatz in Zürich: Manchmal geht vergessen, dass Swiss Banking vielerorts in der Welt immer noch als Mass aller Dinge gilt. Foto: Ennia Leanza (Keystone)
Bankenzentrum Paradeplatz in Zürich: Manchmal geht vergessen, dass Swiss Banking vielerorts in der Welt immer noch als Mass aller Dinge gilt. Foto: Ennia Leanza (Keystone)

Schweizer Banker erleben kräftezehrende, zermürbende Zeiten. Der Abbau der Altlasten aus Steuerstreitigkeiten mit den Nachbarländern und den USA kommt, wenn überhaupt, nur im Schneckentempo voran, verursacht beträchtliche Kosten – von den zu erwartenden Bussen ganz zu schweigen – und bindet enorme Ressourcen. Kräfte, die an anderer Stelle eigentlich viel dringender benötigt würden: Vor allem zur Entwicklung eines Geschäftsmodells, das in der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung ohne Bankgeheimnis auskommen, die Verschiebung der Vermögensbildung in die Schwellenmärkte berücksichtigen und eine Antwort auf die digitale Umwälzung im Bankgeschäft – und die dadurch veränderten Kundenbedürfnisse – finden muss.

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