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Dollar so tief wie noch nie

Auf Grund der niedrigen Zinsen sank die US-Währung gestern auf ein Rekordtief. Heute verliert der Dollar weiter an Boden. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Öl- und Goldpreis.

Nach dem Festhalten der US-Notenbank an rekordniedrigen Zinsen hat der Dollar auf breiter Front verloren. Zum Franken verzeichnete die US-Währung ein neues Rekordtief von 86.89 Rappen.

Danach ging es wieder leicht aufwärts. Heute notierte der Dollar bei 87.24 Rappen. Der Euro stieg zum Dollar in die Nähe der 1.50er Marke: Die europäische Gemeinschaftswährung stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit 16 Monaten bis auf 1.4882 Dollar.

Rekordhoch für Goldpreis

Wegen der Dollar-Schwäche verteuerte sich Öl auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren: US-Leichtöl kostete 113.70 Dollar je Fass. Der Goldpreis erreichte ein neues Rekordhoch. Das Edelmetall verteuerte sich auf 1535.90 Dollar. Auch Silber legte in der Spitze auf 49.39 Dollar zu, und blieb damit nur knapp unter seinem Rekordstand von 49.45 Dollar aus dem Jahr 1980.

Es gebe keine Anzeichen auf eine baldiges Ende der lockeren Geldpolitik, das dürfte den Dollar weiter schwächen und Edelmetallen Auftrieb verleihen, sagten Händler. Die Fed hatte am Mittwoch erklärt, den Leitzins in der Spanne zwischen Null und 0,25 Prozent zu belassen.

SDA/kpn

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