Zum Hauptinhalt springen

Endlich wieder mehr Touristen in der Schweiz

Nach einer enttäuschenden Sommersaison kann die hiesige Hotellerie für Oktober ein gutes Resultat verbuchen. Die Logiernächte nahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent zu.

Lichtblick in einem bisher dunklen Tourismusjahr: Im Oktober hat die Anzahl Übernachtungen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf 2,6 Millionen Logiernächte zugenommen. Es ist das erste Mal seit Mai, dass die Zahl der Übernachtungen wieder zunimmt.

Während die Gäste aus dem Inland mit 1,3 Millionen Übernachtungen 2,5 Prozent weniger Logiernächte generierten, durften sich die Schweizer Hotels im Oktober über einen regen Zulauf von ausländischen Gästen freuen.

Immer wichtiger wird China

Die Zahl der Logiernächte von Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland nahm um 5,5 Prozent auf 1,3 Millionen zu. Dies entspricht einem Plus von 69'000 zusätzlichen Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt.

Immer wichtiger wird dabei China. Die 21'000 zusätzlichen Übernachtungen chinesischer Touristen (+32 Prozent) bedeuten die stärkste absolute Zunahme. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland meiden die Schweiz hingegen weiterhin. Mit einem Logiernächterückgang von 14'000 Einheiten (-4,2 Prozent) zeichnet diese Touristengruppe für die grösste absolute Abnahme verantwortlich.

Graubünden angeschlagen

Über die insgesamt trübe Bilanz der Sommersaison 2012 mag der positive Oktober nicht hinwegtäuschen. Nur im Mai und im Oktober sind Zuwächse registriert worden. Die übrigen Monate wiesen Rückgänge aus zwischen 7,2 Prozent (Juli) und 0,3 Prozent (August), wie es weiter heisst. Die Branche zählte zwischen Mai und Oktober 19,3 Millionen Übernachtungen. Das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Über die gesamte Sommersaison gesehen, sind auch die Gästezahlen von ausländischen Besuchern wenig erfreulich. 10,8 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent oder 318'000 Logiernächte. Die Abnahme inländischer Besucher beträgt mit 8,5 Millionen Übernachtungen 2,1 Prozent.

Am meisten zu kämpfen hatte dabei das Tourismusgebiet Graubünden. Mit einem Minus von 173'000 Logiernächten (-7,1 Prozent) empfing der Bergkanton deutlich weniger Gäste als noch in der Sommersaison 2011. Demgegenüber wies die Region Zürich mit einem Plus von 65'000 Einheiten (+2,2 Prozent) das deutlichste absolute Wachstum aus.

SDA/kpn

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch