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EZB-Mitglied kritisiert Nationalbank

Jürgen Stark gehört dem Direktorium der Europäischen Zentralbank an. Gestern war er an einem Podium in Luzern – und griff SNB-Vize Thomas Jordan an.

Debattierten gestern in Luzern über die Euro-Krise: Professor Bert Rürup, Jürgen Stark, Gerold Bührer, Thomas Jordan und Patrick Odier (v.l.n.r.).
Debattierten gestern in Luzern über die Euro-Krise: Professor Bert Rürup, Jürgen Stark, Gerold Bührer, Thomas Jordan und Patrick Odier (v.l.n.r.).
Keystone

Protektionistische Massnahmen sind nicht vertretbar. Das sagte Jürgen Stark, abtretendes Direktoriummitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), gestern am Eröffnungsabend des Europaforums im Luzerner KKL. Mit dieser eher allgemeinen Aussage griff er den anwesenden Thomas Jordan, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), direkt an. Denn Stark spielte natürlich nicht nur auf Kapitalverkehrskontrollen an, wie sie verschiedene Schwellenländer anwenden, sondern auch auf das von der SNB formulierte Euro-Wechselkursziel von mindestens 1.20.

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