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Frankreich mit deutlich höherem Defizit

Der Staatshaushalt Frankreichs ist stärker aus dem Lot als zuvor gedacht: Statt 3,7 Prozent wird das Defizit nach jünster Berechnung dieses Jahr 4,1 Prozent des BIP betragen.

Defizit ist «leicht» über der bisherigen Prognose: Finanzminister Pierre Moscovici in Paris. (10. September 2013)
Defizit ist «leicht» über der bisherigen Prognose: Finanzminister Pierre Moscovici in Paris. (10. September 2013)
Keystone

Frankreichs Defizit wird in diesem Jahr deutlich höher ausfallen als bislang vorhergesagt: Finanzminister Pierre Moscovici sagte heute in Paris, das Defizit für 2013 werde voraussichtlich 4,1 Prozent betragen.

Zuvor hatte die Regierung mit 3,7 Prozent gerechnet, die EU-Kommission hatte ein Defizit von 3,7 bis 3,9 Prozent erwartet. Am Dienstag hatte Moscovici angekündigt, das Defizit werde «leicht» über den bisher prognostizierten 3,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen.

Einhaltung der Obergrenze versprochen

Im kommenden Jahr soll das Defizit auf 3,6 Prozent des BIP sinken, sagte Moscovici weiter. Er versicherte, die in der EU geltende Obergrenze von drei Prozent werde – wie von der EU-Kommission gefordert – 2015 eingehalten.

Frankreichs Finanzminister hält für dieses Jahr an der Prognose eines Wirtschaftswachstums von 0,1 Prozent fest. Die Wachstumsprognose für 2014 senkte er von 1,2 Prozent auf 0,9 Prozent ab.

SDA/rub

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