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Lehrbuchbeispiel einer Währungskrise

Der drastische Zerfall des russischen Rubels und die verzweifelten Versuche der Notenbank, die Krise aufzuhalten, wecken böse Erinnerungen. Das lässt nicht nur für Russland Schlimmes erwarten.

Schnell zuschlagen, bevor die Preise angepasst werden: Ein Mann begutachtet seinen neuen Laptop in einem Moskauer Kaufhaus. (15. Dezember 2014)
Schnell zuschlagen, bevor die Preise angepasst werden: Ein Mann begutachtet seinen neuen Laptop in einem Moskauer Kaufhaus. (15. Dezember 2014)
Kirill Kudryavtsev, AFP
Auch bei Ikea bildeten sich Schlangen. (17. Dezember 2014)
Auch bei Ikea bildeten sich Schlangen. (17. Dezember 2014)
Keystone
Hat massiv gegenüber dem Dollar und Euro verloren: Rubelnoten unter einer 100 Dollarnote. (Archiv, 20. September 2014)
Hat massiv gegenüber dem Dollar und Euro verloren: Rubelnoten unter einer 100 Dollarnote. (Archiv, 20. September 2014)
Maxim Zmeyev, Reuters
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Russland droht eine klassische Währungskrise, mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Bereits am Montag verlor die Landeswährung Rubel an einem Tag einen Zehntel ihres Werts, das war der stärkste Kurssturz seit 1999. Zeitweise ist der Preis des Dollar auf 66,2 Rubel gestiegen, womit sich der Wert der russischen Währung gegenüber dem Dollar im Vergleich zum Januar halbiert hat. Damals kostete der Dollar noch 33 Rubel.

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