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Leitzins für die Euro-Zone bleibt 1,0 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die Euro-Zone auf seinem historischen Tief von 1,0 Prozent belassen.

Der Leitzins bleibt hier vorläufig unangetastet: Die Europäische Zentralbank in Frankfurt.
Der Leitzins bleibt hier vorläufig unangetastet: Die Europäische Zentralbank in Frankfurt.
Keystone

Der Zinssatz, zu dem sich die Kreditwirtschaft bei der Notenbank mit Geld versorgen kann, bleibe unverändert, sagte ein EZB-Sprecher am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Grossteil der Finanzexperten rechnet damit, dass die Währungshüter den Leitzins frühestens Anfang kommenden Jahres wieder anheben werden.

Mit den niedrigen Zinsen will die EZB die Erholung der Wirtschaft unterstützen. EZB-Chef Jean-Claude Trichet will die Entscheidung am Nachmittag auf einer Pressekonferenz erläutern. Dabei dürfte der Zentralbank-Präsident auch auf das Programm der EZB zum Ankauf von Staatsanleihen aus Ländern der Euro-Zone eingehen.

Mit diesem Programm will die Notenbank Spekulation gegen Mitgliedsländer mit Finanzproblemen wie Griechenland, Spanien oder Portugal einschränken. Zum anderen soll den betroffenen Staaten ermöglicht werden, sich zu bezahlbaren Bedingungen zu refinanzieren. Für den Ankauf der Staatspapiere hatte die EZB auch viel Kritik geerntet – unter anderem von Bundesbankpräsident Axel Weber.

AFP/raa

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