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Mario Draghis Problem, ein Italiener zu sein

Nichts beschränkt den Handlungsspielraum des neuen Chefs der Europäischen Zentralbank so sehr wie seine Nationalität. In dieser Beschränkung liegt die grösste Gefahr für die Eurozone.

Er kann wie kein anderer das Schicksal der Eurozone besiegeln: Mario Draghi (rechts), ab morgen Chef der Europäischen Zentralbank, hier in Frankfurt bei der offiziellen Feier der Machtübergabe durch seinen Vorgänger Jean-Claude Trichet.
Er kann wie kein anderer das Schicksal der Eurozone besiegeln: Mario Draghi (rechts), ab morgen Chef der Europäischen Zentralbank, hier in Frankfurt bei der offiziellen Feier der Machtübergabe durch seinen Vorgänger Jean-Claude Trichet.
Reuters

Mario Draghi ist in gewisser Weise eine tragische Figur. Morgen wird er zum mächtigsten Mann der Eurozone aufsteigen. Morgen wird er die Nachfolge von Jean-Claude Trichet als Chef der Europäischen Zentralbank übernehmen. Er hätte es mehr als alle anderen in der Hand, die sich weiter verschärfende Eurokrise aufzuhalten. Diese Krise droht sich vor allem an Italien zu entzünden. Doch ausgerechnet der Umstand, dass Draghi selber Italiener ist, macht es ihm umso schwerer, nicht nur sein Heimatland zu retten, sondern auch für die Eurozone insgesamt das Notwendige zu tun. Der Reihe nach:

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