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Portugal macht die Märkte nervös

In Lissabon streben die Sozialisten an die Macht. Sie versprechen eine laxere Sparpolitik. Mit Bangen blicken die Finanzmarktakteure nun dem Freitag entgegen.

Robert Mayer
Hat beste Aussichten, neuer portugiesischer Regierungschef zu werden: Sozialistenführer Antonio Costa.
Hat beste Aussichten, neuer portugiesischer Regierungschef zu werden: Sozialistenführer Antonio Costa.
Hugo Correia, Reuters

Pedro Passos Coelho erging es am Ende doch nicht anders als den Regierungschefs in Irland und Griechenland. Am Dienstag ist nun auch der portugiesische Ministerpräsident aus seinem Amt befördert worden, nachdem er Land und Leuten ebenfalls jahrelange, harte Sparprogramme, wirtschaftlichen Niedergang und sozialen Abstieg zumutete. Oder vielmehr zumuten musste, weil Portugal im Frühling 2011 – wie zuvor bereits die Griechen und Iren – unter den Eurorettungsschirm geflüchtet war und im Gegenzug für einen vierjährigen Kredit über 78 Milliarden Euro eine Reformagenda aufgedrückt bekam.

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