Zum Hauptinhalt springen

Preise für Wohneigentum steigen weiter an

Wer ein Eigenheim wünscht, muss nach wie vor tief in die Tasche greifen. Die Nachfrage nach Wohnungen hemmt das nicht.

Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Arno Balzarini, Keystone
Ein neuer Anspruch auf Mietzinssenkung wurde im Sommer 2017 wieder Realität. Anfang März wurde der Wert, der eine Senkung ausgelöst hätte, noch um ein Hundertstelprozent verfehlt: Ein Wohnblock.
Ein neuer Anspruch auf Mietzinssenkung wurde im Sommer 2017 wieder Realität. Anfang März wurde der Wert, der eine Senkung ausgelöst hätte, noch um ein Hundertstelprozent verfehlt: Ein Wohnblock.
Susann Prautsch, Keystone
Der Frankenschock habe hingegen keine Rolle gespielt. Die Schweizer Börse habe nur kurz negativ reagiert, und der Frankenkurs zum US-Dollar sei stabil geblieben: Baustelle für die Siedlung Erlenmatt in Basel.
Der Frankenschock habe hingegen keine Rolle gespielt. Die Schweizer Börse habe nur kurz negativ reagiert, und der Frankenkurs zum US-Dollar sei stabil geblieben: Baustelle für die Siedlung Erlenmatt in Basel.
Georgios Kefalas
1 / 12

Während Einfamilienhäuser für viele zu teuer sind, steigt das Interesse an Wohnungen. Die Preise für Wohneigentum sind im dritten Quartal darum insgesamt gestiegen.

Der vom Immobilienberater IAZI errechnete Preisindex zeigt einen Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt der Anstieg 2,3 Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten SWX IAZI Private Real Estate Price Index hervorgeht. Das ist zwar etwas tiefer als das durchschnittliche Preiswachstum für Wohneigentum in den letzten 30 Jahren. Dieses liegt bei 2,8 Prozent.

Unbezahlbare Einfamilienhäuser

Überdurchschnittlich gestiegen sind die Preise aber für Eigentumswohnungen. Gegenüber dem Vorquartal liegen diese nochmals um 1,5 Prozent höher, gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 4,5 Prozent. Starke Anstiege auf Jahresbasis verzeichnen die Kantone Neuenburg (+7,4 Prozent), Thurgau (+7,2 Prozent) und Aargau (+7 Prozent).

Klassische Einfamilienhäuser hingegen seien für einen Grossteil der Interessenten zu teuer geworden, schreibt IAZI seiner Analyse. Zudem schränke der kalkulatorische Hypothekarzinssatz von bis zu fünf Prozent den Kreis möglicher Käufer zusätzlich ein. Die Preise für Einfamilienhäuser wuchsen daher gegenüber dem Vorquartal nur um 0,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr blieben sie mit 0,2 Prozent praktisch konstant.

Je nach Region sind sie sogar zurückgegangen. In den Kantonen Solothurn (-2,4 Prozent), Graubünden (-3,4 Prozent) und Genf (-3,6 Prozent) sind die Preisrückgänge deutlich. Bei den Eigentumswohnungen hingegen gibt es auf Jahresbasis keine Preisrückgänge.

SDA/jdr

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch