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Schmach für Frankreich

Frankreich will die Dominanz des Dollar brechen. Doch dieser Wunsch ist bizarr, wie ein Blick auf die Hintergründe zeigt.

Die drei grossen Weltwährungen (von links nach rechts) Euro, Dollar und der chinesische Renminbi. Dominierend bleibt aber trotz anderweitigen Wünschen der Europäer und der Chinesen der Dollar.
Die drei grossen Weltwährungen (von links nach rechts) Euro, Dollar und der chinesische Renminbi. Dominierend bleibt aber trotz anderweitigen Wünschen der Europäer und der Chinesen der Dollar.
Qilai Shen, Keystone
Wünscht sich angesichts der Strafe gegenüber der Grossbank BNP Paribas Massnahmen gegen die Macht des Dollar: Der französische Finanzminister Michel Sapin.
Wünscht sich angesichts der Strafe gegenüber der Grossbank BNP Paribas Massnahmen gegen die Macht des Dollar: Der französische Finanzminister Michel Sapin.
Peter Schneider, Keystone
Die bessere Wirtschaftslage der USA weckt die Erwartung früherer Zinsschritte, weshalb Analysten eine Aufwertung des Dollar erwarten: Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed.
Die bessere Wirtschaftslage der USA weckt die Erwartung früherer Zinsschritte, weshalb Analysten eine Aufwertung des Dollar erwarten: Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed.
Susan Walsh, Keystone
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Der Dollar ist wieder einmal Europas wirtschaftspolitisches Thema Nummer eins – das gilt ganz besonders für Frankreich. Ein Grund dafür sind die hohen Strafen der US-Justiz gegenüber europäischen Banken, ein anderer der nach wie vor hohe Preis des Euro gegenüber der US-Währung.

So ist die hohe Busse von fast 9 Milliarden Dollar für die französische Grossbank BNP Paribas noch nicht einmal das Schlimmste aus französischer Sicht. Mindestens so schlimm ist der teilweise Ausschluss der Bank vom Dollarhandel, wie er ab dem Beginn des nächsten Jahres in Kraft tritt, um der Bank noch die Möglichkeit zu geben, sich darauf einzustellen.

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