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«SNB-Kritiker handeln unverantwortlich»

Der Währungsexperte Peter Bernholz fordert die Nationalbank auf, mit den Devisenreserven reale Werte wie Aktien zu kaufen. Langfristig drohe hohe Inflation.

Sieht ungeheuren politischen Druck auf die Zentralbanken zukommen: Peter Bernholz (Bild: Henry Muchenberger).
Sieht ungeheuren politischen Druck auf die Zentralbanken zukommen: Peter Bernholz (Bild: Henry Muchenberger).

Die Schweizerische Nationalbank müsse den Mindestkurs von 1.20 Franken/Euro weiterhin verteidigen und dazu unbegrenzt Fremdwährungen kaufen. Das fordert Peter Bernholz, emeritierter Professor der Universität Basel und weltweit einer der erfahrensten und belesensten Kenner der Währungsgeschichte (siehe Box) im Gespräch mit der «Finanz und Wirtschaft». Er empfiehlt der SNB, mit den eingenommenen Devisen reale Werte zu kaufen, die langfristig einen guten Schutz gegen Verluste bieten. Dazu gehörten Aktien von deutschen oder holländischen Unternehmen oder von grossen internationalen Rohstoffproduzenten. «Es wäre eine Riesenchance für die Schweiz, reale Werte zu erwerben, wie das die Chinesen und auch die Norweger ja seit längerem tun.»

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