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Sparen auch bei der Forschung ist für Pharmafirmen kein Tabu mehr

Die Branche steht wegen des mangelnden Nachschubs an neuen Medikamenten unter Druck. Mehrere Geschäftsbereiche sind davon betroffen.

Eine Mitarbeiterin des Liestaler Pharmaunternehmens Santhera Pharmaceuticals im Forschungslabor.
Eine Mitarbeiterin des Liestaler Pharmaunternehmens Santhera Pharmaceuticals im Forschungslabor.
Gaëtan Bally, Keystone

Die Pharmaindustrie steht gleich von mehreren Seiten unter Druck. Sinkende Medikamentenpreise und auslaufende Patente umsatzstarker Produkte drücken auf den Umsatz. Um dies zu kompensieren, sind die Unternehmen dringend auf neue Medikamente angewiesen. Aber auch hier harzt es: Obwohl die milliardenschweren Budgets für Forschung und Entwicklung (F & E) in den vergangenen Jahren markant gestiegen sind, wurden deutlich weniger neue Medikamente zugelassen als noch in den 90er-Jahren (siehe Grafik).

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