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UBS korrigiert Wachstumsprognosen nach unten

Die Grossbank ist nicht mehr so zuversichtlich für die Wirtschaft wie auch schon: Für 2012 rechnet sie nur noch mit einem Wachstum von 0,8 Prozent. Andere Forschungsinstitute sind gar noch pessimistischer.

Die Grossbank UBS hat ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandprodukts 2012 auf 0,8 Prozent gesenkt. Zuvor hatte sie mit 1,3 Prozent gerechnet. Unverändert auf 2 Prozent bleibt die Prognose für 2011. 2013 prognostiziert die UBS ein Wachstum von 1,8 Prozent.

Als Grund für die vorhergesagte Abschwächung 2012 nennen die Ökonomen der UBS die Frankenstärke und die fiskalischen Spannungen in der Eurozone mit ihrem verzerrenden Einfluss auf den Bankensektor in weiten Teilen Europas.

Trotz der Prognoserevision nach unten sind die UBS-Ökonomen grundsätzlich von der Gesundheit der Schweizer Wirtschaft überzeugt. Das Wirtschaftswachstum werde über jenem der Eurozone liegen.

Druck der Frankenstärke nimmt ab

2013 dürfte der Druck der Frankenstärke auf die Schweizer Wirtschaft abnehmen und die Weltwirtschaft wieder mehr Tritt fassen. 2013 liege der Fokus auf der Schweizerischen Nationalbank. Die UBS gehe nicht von einem frühen Anziehen der Geldzügel aus. Auch dürfte sich die Notenbank nicht von ihrem Mindestkursziel von 1,20 Franken pro Euro abwenden.

Mit ihrer Prognose für 2012 zeigen sich die Ökonomen der UBS pessimistischer als andere Konjunkturauguren und liegen gleichauf mit der Konjunkturforschungsstelle BAKBASEL.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) geht in seiner jüngsten Schätzung von einem Plus von 0,9 Prozent aus, die Konkurrenten von der Credit Suisse prognostizierten im September noch 2 Prozent. Die Westschweizer Créa malte mit Minus 0,4 Prozent sogar eine leichte Rezession an die Wand.

SDA/miw

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