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UBS-Aktie legt 5 Prozent zu

Die Schweizer Börse schliesst fester: Insbesondere die Finanzwerte zogen an. Gesucht waren auch Pharmatitel. Die Gold- und Silberpreise hingegen brachen ein.

Der Swiss Market Index (SMI) gewann 1,93 Prozent auf 5401,01 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legte um 2,24 Prozent auf 804,85 und der Swiss Performance Index (SPI) um 1,77 Prozent auf 4898,07 Zähler zu.

Erholung bei den Bluechips

Finanzwerte führten die Erholung bei den Bluechips an. So gewannen Credit Suisse 5,6 Prozent, UBS 5,0 Prozent, ZFS 5,0 Prozent, Swiss Re 4,7 Prozent und Swiss Life 3,9 Prozent. Händler verwiesen auf Hoffnungen auf eine Ausweitung des europäischen Rettungsschirms EFSF sowie Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung durch die EZB.

Aufgrund ihrer Gewichtung bescherten die Pharmatitel dem SMI die meisten Pluspunkte. Roche legten 2,6 Prozent zu und Novartis stiegen um 1,3 Prozent. Actelion schlossen mit plus 0,2 Prozent nur bescheiden höher.

Die konjunktursensitiven Papiere hinkten hinter dem Gesamtmarkt hinterher. Geberit stiegen um 0,4 Prozent, Logitech um 0,5 Prozent und ABB um 0,6 Prozent. Auch die Luxusgütertitel von Swatch ( 0,3 Prozent) und Richemont ( 0,1 Prozent) hielten sich nur knapp in der Gewinnzone.

Gold und Silber brechen ein

Der Goldpreis hat heute erneut nachgegeben. Erstmals seit Mitte Juli kostete eine Feinunze (rund 31 Gramm) des Edelmetalls zeitweise weniger als 1600 Dollar. Am Morgen fiel die Feinunze Gold vorübergehend bis auf 1535 Dollar, das bedeutete einen Wertverlust von 7,3 Prozent zum letzten Handelstag.

Silber brach in der Spitze sogar um gut 16 Prozent auf 26 Dollar ein. Damit büssten die beiden Edelmetalle binnen drei Handelstagen 14 beziehungsweise 34 Prozent ihres Wertes ein. Dies war der grösste Preisverfall seit jeweils rund 30 Jahren.

Anleger horteten Bargeld

Die beiden Edelmetalle erholten sich im Tagesverlauf aber von den Tiefstständen. Am Nachmittag stand die Feinunze Gold bei 1616 Dollar noch um 2,5 Prozent tiefer, die Silber-Unze notierte mit 28,1 Dollar um 9,0 Prozent tiefer. Der Analyst Song Seng Wun von CIMB Research erklärte, dass der Goldpreis angesichts der Rally in den vergangenen Jahren reif für eine Korrektur sei. Seit der Lehman-Pleite im Herbst 2008 hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt.

Getreu dem Motto «Cash is King» horteten Anleger Bargeld oder investierten es in die Weltleitwährung Dollar. «In Zeiten extremer Anspannung gibt es keinen Ersatz für Liquidität», sagte Analyst Tom Kendall von der Credit Suisse. «Gold ist zwar im Vergleich zu anderen Metallen liquide, bei einer Flucht ins Bargeld zählt aber Cash allein – und das bedeutet US-Dollar.» Zum Franken stand der Dollar am Montagnachmittag wenig verändert bei gut 90 Rappen. Der Euro notierte bei 1,22 Franken. Der SMI notierte am Nachmittag über 1.5 Prozent im Plus.

SDA/mrs

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