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US-Arbeitslosigkeit belastet die Börsen

In den USA stagniert die Arbeitslosenquote bei hohen 9,5 Prozent. Das schlechte Resultat macht sich an der Börse bereits bemerkbar.

Kein erfreulicher Anblick für die Börsianer: Der Dow Jones sinkt.
Kein erfreulicher Anblick für die Börsianer: Der Dow Jones sinkt.
Keystone

Den dritten Monat in Folge verhielten sich die Unternehmen nach Angaben des Washingtoner Arbeitsministeriums bei Einstellungen zurückhaltend, so dass die Arbeitslosigkeit im Juli bei 9,5 Prozent verharrt sei. 14,6 Millionen Menschen hätten in dem Monat einen Job gesucht - doppelt so viele wie im Juli 2007, in dem die Rezession begann.

Mit dem Stellenabbau schwinden auch die Chancen für eine kräftigen Aufschwung in der weltgrössten Volkswirtschaft. Sie hängt zu 70 Prozent vom privaten Konsum ab. Die Wirtschaftskrise hat mehr als acht Millionen Amerikanern den Job gekostet.

Arbeitslosenquote drückt auf die Börsen

Überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten haben am Donnerstag die US-Börsen ins Minus gedrückt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe belief sich in der Woche zum 31. Juli auf 479'000. Analysten hatten lediglich mit 455'000 gerechnet. Am Freitag sollen die monatlichen US-Beschäftigtenzahlen veröffentlicht werden.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um minimale 0,04 Prozent niedriger bei 10 676 Punkten. Der S&P-500-Index verringerte sich um 0,13 Prozent auf 1125 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,46 Prozent auf 2293 Punkte.

dapd/mrs

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