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US-Aussenhandelsdefizit steigt weiter an

Die USA konsumieren weiterhin bedeutend mehr als sie produzieren. Der höhere Ölpreis belastet die negative Handelsbilanz zusätzlich.

Einkaufen bis zum Umfallen: Kunden in einem Warenhaus im Bundesstaat Illinois.
Einkaufen bis zum Umfallen: Kunden in einem Warenhaus im Bundesstaat Illinois.
Keystone

Eine schwächere Ausland-Nachfrage und höhere Ölpreise haben zu einer leichten Ausweitung des Aussenhandelsdefizits der USA im April beigetragen. Die Differenz zwischen Exporten und Importen stieg auf 40,3 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Im März betrug das Defizit 40,0 Milliarden Dollar. Die Ausfuhren fielen im April um 0,7 Prozent auf 148,8 Milliarden Dollar, nachdem sie im März stark angestiegen waren. Die Einfuhren schrumpften gleichzeitig um 0,4 Prozent auf 189,1 Milliarden Dollar.

Massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland nötig

Das Handelsbilanzdefizit der USA wird an den Märkten mit grosser Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung.

SDA/jak

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