Zum Hauptinhalt springen

US-Börse auf Allzeithoch

Der breitgefasste S&P-500-Index hat bei Eröffnung der Märkte in New York einen neuen Höchststand erreicht. Mitgezogen wird auch die Schweizer Börse.

Gute Zeiten für sie: Wertpapierhändler an der New York Stock Exchange. (Archiv, August 2013)
Gute Zeiten für sie: Wertpapierhändler an der New York Stock Exchange. (Archiv, August 2013)
Keystone

Noch am Freitag ging der Handel lustlos ins Wochenende, die Wall Street hatte sich in Folge schwacher Konjunkturdaten nicht zu einer klaren Richtung durchringen können. Heute nun startet der S&P-500-Index furios in die Woche und erreicht bei 1851 Punkten ein neues Allzeithoch. Mitgezogen wird auch die Schweizer Börse: Nach Handelseröffnung in New York legte der SMI rund ein halbes Prozent zu.

Der Morgen sah noch Trüb aus. Die asiatischen Aktienmärkte starteten mit Verlusten in die neue Woche. In Japan verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,19 Prozent auf 14'837 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 0,27 Prozent im Minus bei 1219 Zählern. Der Asien-Pazifik-Index ohne Japan gab 0,6 Prozent nach. In Australien tendierte die Börse kaum verändert. In China fielen die Aktien auf ein Zwei-Wochen-Tief und zogen auch den Hongkonger Markt nach unten. Die Verkaufsstimmung resultierte dort vor allem aus Nachrichten, dass Banken in der Volksrepublik die Kreditvergabe an Firmen in der Immobilienbranche bremsten.

Die chinesische Regierung versucht derzeit, eine Blasenbildung am Immobilienmarkt zu verhindern. Daten vom Montag zeigten, dass sich der Preisanstieg auf dem Häusermarkt im Januar verlangsamt hat und die Massnahmen des Staates anscheinend greifen. Dagegen sagte Hong Hao, Chefstratege bei der Hongkonger Bank of Communication International: «Die Immobilienpreise steigen in vielen Städten immer noch und das ist kein gutes Zeichen.»

Das Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs am Wochenende in Sydney spielte am Markt kaum eine Rolle. Die führenden Industrie- und Schwellenländer riefen das Ende der Krise in der Weltwirtschaft aus und wollen nun deren Leistungskraft massiv erhöhen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch