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US-Ratingagentur stuft Portugal hoch

Nach S&P hat auch die Ratingagentur Moody´s Portugal ein besseres Zeugnis ausgestellt. Das Ende des Hilfplans ist für Mitte Mai vorgesehen.

Immer noch Ramschniveau für die Wirtschaft: Handel mit portugiesischen Wertpapieren. (23. April 2014)
Immer noch Ramschniveau für die Wirtschaft: Handel mit portugiesischen Wertpapieren. (23. April 2014)
AFP

Nach der Ratingagentur Standard & Poor's hat auch Moody's die Kreditwürdigkeit Portugals hochgestuft. Angesichts einer verbesserten Finanzlage und der Ankündigung der Regierung, den Euro-Rettungsschirm ohne Notfall-Kreditlinie zu verlassen, hob Moody's gestern das Rating für portugiesische Staatsanleihen von Ba3 auf Ba2 an. Eine weitere Verbesserung auf Ba1 schloss das US-Unternehmen zudem nicht aus. Die Werte bedeuten allerdings immer noch Ramschniveau.

Moody's hatte bereits im November die Aussicht Portugals auf «stabil» hochgestuft. Erst Mitte April hob die US-Ratingagentur Fitch ihre Aussicht von «negativ» auf «positiv» an.

Portugal war eines der durch die Euro-Krise am härtesten betroffenen Länder und musste sich unter den Euro-Rettungsschirm flüchten. Das Ende des Hilfsplans ist für den 17. Mai vorgesehen. Portugal hat immer noch einen Schuldenstand von rund 130 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Die Arbeitslosenrate liegt bei 15,3 Prozent. Die Regierung erwartet ein Wachstum von 1,2 Prozent in diesem Jahr nach einer Rezession von 1,4 Prozent im vergangenen Jahr.

AFP/ajk

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