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Was bei einem Währungskrieg droht

Das martialische Wort macht immer mehr die Runde. Dabei ist nicht immer ganz klar, worin denn die Bedrohung wirklich liegt. Eine Analyse zeigt: Gefährdet wäre insbesondere die Schweiz.

Die Harmonie täuscht: Die Chefs des IWF mit Finanzministern und Notenbankchefs nach dem gescheiterten Gipfel vom Wochenende. In der zweiten Reihe links Philipp Hildebrand, Chef der Schweizerischen Nationalbank.
Die Harmonie täuscht: Die Chefs des IWF mit Finanzministern und Notenbankchefs nach dem gescheiterten Gipfel vom Wochenende. In der zweiten Reihe links Philipp Hildebrand, Chef der Schweizerischen Nationalbank.
Keystone

Seit der brasilianische Finanzminister Guido Mantega Ende September als Erster öffentlich vor einem Währungskrieg gewarnt hat, gerät der Begriff kaum mehr aus den Schlagzeilen. Letzte Woche hat sich auch der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn in ähnlich martialischer Wortwahl geäussert: Es bestehe die Gefahr, dass Länder Währungen als politische Waffe benützen. Damit könnten sie die ohnehin fragile Erholung der Weltwirtschaft gefährden.

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