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Wikileaks enthüllt Zwist um Eurorettung

Neue Depeschen im Internet belegen die Uneinigkeit der Euroländer, wie die Währung zu retten sei. Demnach hatte man schon vor fast zwei Jahren einem Zerfall des Euro und einer Pleite Griechenlands ins Auge gesehen.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat Depeschen zur Eurorettung veröffentlicht. Das Brisante dabei: Die Depeschen fallen in eine Zeit, in der von einer Insolvenz Griechenlands oder dem Rettungsschirm EFSF noch keine Rede war, den Februar 2010.

In mehreren Gesprächen des US-Botschafters Philip Murphy in Deutschland und anhand von Zitaten der deutschen Kanzlerin Angela Merkel sowie Äusserungen des Chefökonomen der Deutschen Bank, Thomas Mayer, wird deutlich, dass man von der Rettung der Gemeinschaftswährung schon vor mehr als eineinhalb Jahren alles andere als überzeugt war. Die in den Depeschen angesprochenen Probleme und Zweifel über den Fortbestand des Euro haben sich seitdem nicht geändert. Ganz im Gegenteil, die Unsicherheiten der Eurozone haben sich bekanntermassen weiter verschärft.

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