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Wirtschaftswachstum verliert an Tempo

Im OECD-Raum hat das Wachstum in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal 0,2 Prozent betragen. Grund dafür ist die schwache Wirtschaftslage in der EU und der Eurozone.

Zu Beginn des Jahres hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) noch ein Wachstum für die grossen Industriestaaten von 0,3 Prozent ermittelt. Im zweiten Quartal habe sich damit das Wirtschaftswachstum im Quartalsvergleich das vierte Mal in Folge abgeschwächt.

Die OECD macht für die geringere Steigerung hauptsächlich die deutliche Wachstumsabschwächung in der EU und in der Eurozone verantwortlich. Wie in der vergangenen Woche bereits vom europäischen Statistikamt Eurostat berichtet wurde, legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) in den 17 Euroländern im Vergleich zum Vorquartal nur noch um 0,2 Prozent zu.

Deutschland auf Platz eins

Auf Jahressicht lag die Wachstumsrate in der OECD im zweiten Quartal den Angaben der Organisation zufolge bei 1,6 Prozent und damit deutlich unter dem Wachstum vom Auftaktquartal von 2,4 Prozent.

Die mit Abstand höchste Jahresrate unter den grossen Industrienationen, die Mitglieder der OECD sind, verzeichnete im zweiten Quartal immer noch Deutschland mit 2,7 Prozent. Die krisengeplagte Wirtschaft Japans schrumpfte hingegen um 0,9 Prozent.

SDA/wid

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