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Zwiebeln könnten Modi in Indien den Wahlsieg kosten

Preissturz über 80 Prozent: Niedrige Agrarpreise verärgern die Landwirte und geben der Opposition vor den Wahlen starken Aufwind.

Werden in Indien zum Politikum: Ein Händler in Ahmedabad hockt auf seinen Zwiebeln. Foto: Reuters

Werden in Indien zum Politikum: Ein Händler in Ahmedabad hockt auf seinen Zwiebeln. Foto: Reuters

Während anderswo in der Welt die Zinspolitik der Zentralbanken, ein Handelsstreit oder die Zuwanderung die Machthaber in Bedrängnis bringen, macht in Indien die bescheidene Zwiebel die Regierung nervös. Der Preis dieses Wurzelgemüses, das in Indien zu keiner Mahlzeit fehlen darf, ist seit Mitte 2018 über 80 Prozent gefallen. Das Gleiche trifft auf Kartoffeln zu. In einem Land, in dem weiterhin beinahe 60 Prozent der Bevölkerung direkt von der Landwirtschaft abhängig sind, hat der Preiseinbruch viele Bauernfamilien in arge finanzielle Bedrängnis gebracht.

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