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Konjunkur Indische Notenbank hebt Zinsen trotz Konjunkturrisiken an

Mumbai Trotz der gestiegenen Konjunkturrisiken wegen der Japan-Krise hebt die indische Notenbank ihren Leitzins zum achten Mal binnen eines Jahres an.

Er steige von 6,5 auf 6,75 Prozent, teilte die Notenbank am Donnerstag in Mumbai mit. «Der Inflationsdruck ist deutlich, auch wenn die Wachstumsrisiken zunehmen», begründete sie ihre Entscheidung. «Weltweit steigende Rohstoffpreise, besonders für Öl, sind für beide Entwicklungen hauptverantwortlich.» Die Notenbank der drittgrössten asiatischen Volkswirtschaft rechnet nun für Ende März mit einer Inflationsrate von acht Prozent. Bislang war sie von sieben Prozent ausgegangen. Experten sagen weiteren Zinserhöhungen voraus. «Der Ton ist ziemlich deutlich und stellt die Inflation über das Wachstum», sagte ein Experte. Hebt die Notenbank die Zinsen an, wird Geld teurer - und damit auch Kredite für Konsumenten und Unternehmen. Das kann die Nachfrage und damit den Preisauftrieb dämpfen, aber auch Konsum und Investitionen beeinträchtigen.

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