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Konkurs über Skifirma Kneissleröffnet

Wien/Innsbruck Über die Tiroler Skifirma Kneissl ist am Dienstag Konkurs eröffnet worden.

Der bisherige Mehrheitseigentümer Scheich Mohamed Al-Jaber liess eine letzte Zahlungsfrist des Konkursrichters für eine Kapitalerhöhung verstreichen. Der saudisch-österreichische Investor Al-Jaber hatte eine Kapitalspritze für 1,2 Millionen Euro zugesagt. Das Geld wurde nie überwiesen. Jetzt hat der Konkursverwalter allfällige Rechtsansprüche daraus zu klären. Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer hofft nun auf andere Investoren, um den Fortbestand der Marke zu sichern. Laut Gebauer ist eine «internationale, auch im Sportbereich tätige» Investorengruppe interessiert. Kneissl Tirol macht nur noch rund ein Drittel seines Geschäftes mit Skis. Das Unternehmen produziert jährlich nur noch 15'000 Paar, davon 10'000 als Auftragsarbeit für die Konkurrenten Elan und Fischer Ski. Kneissl sieht sich mittlerweile als Lifestyle-Unternehmen. Die Produktpalette reicht von Lederjacken über Fahrräder bis zu Tennis- Schlägern. Die Bilanz 2009 wies einen Gesamtumsatz von rund 9 Millionen Euro aus.

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