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KV-Lehrabgänger haben gute Chancen auf Stellen

Wer eine KV-Lehre absolviert hat, steht auf dem Arbeitsmarkt gut da.

Mehr als 84 Prozent der letztjährigen Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger hatten nach 3 Monaten eine Festanstellung. Gut 12 Prozent machten bewusst etwas anderes. Nur 3 Prozent waren noch arbeitslos. Die Zahlen bewegen sich im Rahmen früherer Jahre, wie Barbara Gisi, Leiterin Angestelltenpolitik beim KV Schweiz, am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Der KV Schweiz hat sie mit einer Umfrage unter Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern erhoben, wie er mitteilte. Die meisten KV-Absolventen erhalten laut Mitteilung faire Löhne von mindestens 3900 Franken pro Monat. Manche junge Kaufleute verzichteten allerdings bewusst auf eine Erwerbstätigkeit. Sie absolvierten Sprachaufenthalte, Weiterbildungen oder die Rekrutenschule. Missbrauchspotenzial bei Praktika gross Erfreulich sei, dass die Zahl der Praktika abgenommen habe, sagte Gisi. Hier sei nämlich das Missbrauchspotenzial gross. Nach der Ausbildung würden viele Lehrabgänger nur für ein Praktikum angestellt. Diese dauerten zwischen einem Monat und einem Jahr. Der Verband empfiehlt eine Höchstdauer von sechs Monaten. Häufig gehe es bei Praktika «in Richtung Ausnutzen», so Gisi. Praktikanten kommen die Arbeitgeber günstiger zu stehen. In der jüngsten Umfrage gaben 3,7 Prozent der Befragten an, sie absolvierten ein Praktikum von mehr als neun Monaten. Immerhin werde die Empfehlung nach einem Minimallohn von 1800 Franken «grösstenteils» eingehalten, schreibt der KV Schweiz.

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