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LGT Group steigert 2010 ihren Gewinn um 40 Prozent

Die LGT Group hat 2010 einen um 40 Prozent höheren Reingewinn geschrieben.

Unter dem Strich blieben 147,7 Millionen Franken - trotz einer Zahlung von 50 Millionen Euro an die deutschen Behörden im Zuge der Äffäre um den Datendiebstahl. Der Bruttoertrag der Bank des Fürsten von Liechtenstein stieg um 13 Prozent auf 883 Millionen Franken. Der Zuwachs erfolgte trotz des tiefen Zinsniveaus, welcher den Ertrag aus dem Zinsgeschäft um 42,4 Prozent drückte. Im für die LGT viel gewichtigeren Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Ertrag dagegen um 17,0 Prozent, im Handelsgeschäft um 57,7 Prozent. Der Geschäftsaufwand nahm um 18 Prozent zu. Ohne die Zahlung an die deutschen Behörden wären die Kosten der LGT Group weniger stark gestiegen. Zurückzuführen ist der Kostenanstieg gemäss Communiqué vom Donnerstag auf die Übernahme des Schweizer Ablegers der einstigen Dresdner Bank und den Investitionen für die internationale Expansion der Bank. Im Gegenzug positiv auf das Ergebnis der LGT Group hat sich die Auflösung von Steuerrückstellungen, die sie bei der Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) und aufgrund von Gesetzesänderungen in Liechtenstein gebildet hatte. Erfolgreich war die LGT Group auch bei der Anwerbung von Kundengeldern: Der Netto-Neugeldzufluss betrug 3,1 Milliarden Franken, wie die Bank mitteilte. Die verwalteten Vermögen sanken aber wegen Währungseinflüssen um 3 Prozent auf 86,1 Milliarden Franken.

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