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Lufthansa-Tochter AUA bleibt 2011 in roten Zahlen

Wien Die österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) wird auch im Geschäftsjahr 2011 rote Zahlen schreiben.

Dies kündigte Stefan Lauer, Chef des AUA-Aufsichtsrats, am Montag in Wien an. Das Unternehmen hatte für 2011 angestrebt, operativ aus den roten Zahlen zu kommen. «Wir werden die gesteckten Ziele nicht erreichen», sagte Lauer nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA in Wien bei der Taufe des neuen Airbus 380 am Flughafen Schwechat auf den Namen «Wien». Die frühere Austrian Airlines war 2009 von der deutschen Lufthansa übernommen worden. Das laufende Jahr sei krisenbedingt schwierig für die gesamte Airlinebranche. Er sei aber zuversichtlich, dass die AUA in «angemessener Zeit» ordentliche Renditen erwirtschafte, sagte Lauer. Der Lufthansa-Konzern hatte im ersten Halbjahr 2011 drei Millionen Euro operativen Gewinn geschrieben nach einem Verlust von 171 Millionen Euro in der Vorjahreshälfte. Neben der AUA flogen im gleichen Zeitraum auch die Tochtergesellschaften bmi (British Midland) und Germanwings Verluste ein. Nur die Tochter Swiss schrieb schwarze Zahlen und konnte den operativen Gewinn sogar auf 104 Millionen Euro verdoppeln.

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