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Luzerner Kantonalbank; 2,9 Prozent mehr Gewinn im dritten Quartal

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten neun Monaten 2011 einen Konzerngewinn von 115,9 Millionen

Fr. erzielt; 2,9 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode 2010. Für das ganze Geschäftsjahr erwartet die Bank ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahres. Bei den Kundenausleihungen habe die LUKB ein Wachstum von 5,4 Prozent auf 21,80 Milliarden Franken erzielt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Die Hypothekarforderungen stiegen um 5,3 Prozent auf 17,93 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme lag Ende September bei 27,26 (Ende 2010: 25,84) Milliarden Franken. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft liegt nach den ersten drei Quartalen mit 242,5 Millionen Fr. um 2,1 Prozent über der Vorjahresperiode. Die Gründe dafür liegen laut Mitteilung in der Volumenausweitung im Kundengeschäft, der Stabilisierung der Kreditmarge und der erfolgreichen Zinsabsicherung. Die Entwicklung der Finanzmärkte und die Zurückhaltung der Anlagekunden führte dagegen zu tieferen Erträgen im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Sie fielen um 10,9 Prozent auf 63,5 Millionen Franken. Der Bruttoerfolg liegt mit 329,4 (336,6) Millionen Fr. um 2,1 Prozent unter dem Vorjahr. Ertragsrückgang mit Kostensenkung kompensiert Den Ertragsrückgang konnte die LUKB gemäss ihren Angaben durch ein straffes Kostenmanagement auffangen. Der gesamte Geschäftsaufwand liegt mit 157,0 Millionen Fr. um 5,5 Prozent unter dem Wert der Vorjahresperiode. Die Reduktion wurde sowohl beim Personal- (-6,1 Prozent) wie auch beim Sachaufwand (-5,0 Prozent) erzielt. Die Wertberichtigungen liegen bei 9,8 (5,9) Millionen Franken. Mit 129,4 (130,7) Millionen Fr. liegt der Unternehmensgewinn nach Steuern um 1,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Nach der planmässigen Zuweisung an die nicht zweckbestimmten Reserven für allgemeine Bankrisiken resultiert ein Konzerngewinn von 115,9 (112,7) Millionen Franken. Trotz des unsicheren Marktes geht die Luzerner Kantonalbank weiterhin von einem Jahresergebnis in der Grössenordnung des Vorjahres aus. 2010 erzielte sie einen Unternehmensgewinn nach Steuern von 169,4 Millionen und einen Konzerngewinn von 149,4 Millionen Franken.

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