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Man Group tritt noch stärker auf Kostenbremse

London Der weltgrösste börsennotierte Hedgefonds Man Group tritt stärker auf die Kostenbremse, weil immer mehr Kunden ihre Gelder abziehen.

Im Schlussquartal 2011 flossen netto 2,5 Milliarden Dollar ab, teilte der Branchenführer am Mittwoch mit. Die Gruppe will nun zusätzlich 75 Millionen Dollar Kosten abbauen zu den schon geplanten Einsparungen von 40 Millionen. Die Einschnitte, die die Kosten insgesamt um rund zehn Prozent reduzieren sollen, schliessen auch Stellenstreichungen ein. Bereits im September hatte der Hedgefonds Investoren mit der stärksten Abflussrate an Geldern seit Anfang 2009 geschockt. In den Sommermonaten hatten Kunden netto sogar 2,6 Milliarden Dollar abgezogen. «Wir sehen die Antwort der Investoren auf die Ergebnisse und die Stimmung am Markt», sagte Unternehmenschef Peter Clarke. Im Dezember habe der Abfluss aber «merklich unter einem Drittel» der Quartalssumme gelegen. Der 21 Milliarden schwere Fonds AHL der Gruppe verlor im vergangenen Jahr etwa 6,3 Prozent. Ein besseres Ergebnis konnte Konkurrent Winton Capital verbuchen, dessen Hauptfonds im vergangenen Jahr 6,3 Prozent zulegte. Dennoch kletterten Aktien der Man Group um mehr als fünf Prozent nach oben und setzten sich damit an die Spitze des Marktfeldes. Analysten bewerteten den Rückgang des Mittelabflusses sowie die Einsparungen positiv. Der Hedgefonds verwaltete Ende Dezember noch ein Vermögen von 58,4 Milliarden Dollar, nach 63,5 Milliarden Ende Oktober.

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