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Merkel und Sarkozy im Schulterschluss gegen Schuldenkrise

Paris Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wollen mit einem Schulterschluss bei der Schuldenbewältigung in Europa vorangehen.

Die beiden Spitzenpolitiker berieten am Montag in Paris über ihre Strategie zur Euro-Rettung für den EU-Gipfel Ende der Woche in Brüssel. Erwartungen an konkrete Plänen wurden in deutschen Regierungskreisen aber gedämpft. Das Gespräch diene eher der Vorbereitung auf den Gipfel, hiess es. Merkel und Sarkozy spielen eine Schlüsselrolle in der EU. Ihr Konzept für eine europäische Fiskal- und Stabilitätsunion sieht automatische Sanktionen gegen Haushaltssünder vor. Merkel will Brüssel die Möglichkeit verschaffen, auf Staatshaushalte durchzugreifen, die mit einer zu hohen Verschuldung gegen die Spielregeln der Währungsunion verstossen. Sie denkt dabei an Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof. Paris befürwortet gemeinsame Staatsanleihen aller Euroländer zu gleichen Zinsen - für Merkel sind solche Eurobonds kein geeignetes Rettungsinstrument. Während verschuldete Staaten damit auf niedrigere Kreditzinsen hoffen, befürchtet Deutschland, künftig mehr Geld für Kredite zahlen zu müssen.

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