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Minusrekord: Euro sinkt unter 1.10 Franken Dollar wieder weniger als 78 Rappen wert

Der Kurs des Euro ist am Dienstag nach der Talfahrt vom Vortag im Zuge schwacher US-Konjunkturdaten weiter zurückgefallen.

Dies machte den Franken noch härter. Zeitweise tauchte die Gemeinschaftswährung unter 1.10 Franken. Im frühen Handelsverlauf fiel der Euro bis auf 1.0987 Franken. Danach zog er wieder leicht an und wurde stand um 9.40 Uhr bei 1.1020 Franken. Auch gegenüber dem Dollar gab der Euro leicht nach auf 1.4180 Dollar nach 1.4251 Dollar zu Handelsschluss am Vortag. Ein Dollar kostete damit 0.7053 Euro nach 0.7017 Euro am Vortag. Die Sorge vor einem Abflauen der US-Wirtschaft dämpfe die Risikofreude der Anleger und bremse deren Kauflaune, begründeten Händler die Kursverluste beim Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Vortag vor der Veröffentlichung unerwartet schlechten Konjunkturdaten aus den USA noch auf 1.4415 (Freitag: 1.4260) Dollar festgesetzt. Der Euro wird nach Einschätzung von Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) von überraschend schwachen Konjunkturdaten aus den USA «in die Tiefe gerissen». Zuletzt hatte sich die Stimmung amerikanischer Einkaufsmanager unerwartet stark eingetrübt. Auch wenn die politisch Verantwortlichen in den USA weitere Fortschritte im Schuldenstreit erzielen konnten, überschatte die Sorge vor einem schwachen Wirtschaftswachstum und einer hohen Arbeitslosigkeit in den USA den Handel an den Devisenmärkten, schreiben die Experten der Helaba. Die US-Währung war am Dienstagmorgen wieder weniger als 78 Rappen wert. Kurz vor 10.00 Uhr notierte der Dollar bei 0.7781 Franken.

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