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Modelabel Prada geht an die Börse in Hongkong

Mailand Das italienische Modehaus Prada hat den lang erwarteten Gang an die Börse beschlossen.

Der Konzern gehe in Hongkong aufs Parkett, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Eine Notierung an weiteren Börsen hänge von den Marktbedingungen ab, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Einen Zeitplan hat Prada noch nicht für den Schritt erstellt. Mit dem Verkauf von einem Drittel seiner Aktien kann das Unternehmen nach Schätzungen der Experten 1,2 Milliarden Euro einnehmen. Das fast 100-jährige Familienunternehmen will mit dem Börsengang Schulden in Höhe von etwa einer Milliarde Euro abbauen. Zudem braucht der Modekonzern Geld für seine Expansion auf dem asiatischen Markt. Prada hat den Börsengang in der vergangenen zehn Jahren mindestens dreimal wegen der Marktbedingungen wieder abgesagt. Mit dem Vorhaben könnte der Luxusartikelhersteller Wegbereiter für andere Unternehmen aus Europa werden.

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