Zum Hauptinhalt springen

Nationalbank baut Euro-Reserven ab

Zürich Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im dritten Quartal einen Teil ihrer in Euro gehaltenen Devisenreserven in andere Währungen umgeschichtet.

Besonders die Yen-Position baute die SNB Angaben vom Donnerstag zufolge auf. Der Anteil der japanischen Währung an den Gesamtreserven stieg auf 9,7 Prozent von 3,9 Prozent zur Jahresmitte. Auch die Positionen im kanadischen Dollar und anderen Währungen baute die SNB aus. Dagegen hielten die Währungshüter nur noch 90,9 Mrd. Euro. Der Anteil der Einheitswährung an den Reserven ging damit auf 55,9 von 70,6 Prozent zurück. Die SNB hatte in den vergangenen Monaten für die Milliarden- Verluste auf den aufgebauten Euro-Positionen Kritik einstecken müssen. Mit den Euro-Käufen hatte sie den für die Exporte schädlichen Franken-Anstieg bremsen wollen. Im Juni hatte die SNB die Interventionen gestoppt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch