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Navi-Hersteller TomTom leidet immer stärker unter Smartphones

Amsterdam Der grösste europäische Navigationsgerätehersteller TomTom ist tief in die roten Zahlen gerutscht, weil immer mehr Menschen mit ihrem modernen Handy statt mit dem Navi nach dem richtigen Weg suchen.

Die niederländische Firma meldete fürs zweite Quartal einen Verlust von 489 Millionen Euro. Hintergrund ist eine gigantische Abschreibung von 512 Millionen Euro, weil die Firma ihre Geschäftsaussichten deutlich düsterer beurteilt und deshalb Firmenwerte nach unten korrigieren musste. Der Umsatz von TomTom fiel um 13 Prozent auf 314 Millionen Euro, vor allem weil immer mehr Privatkunden auf ein Navi verzichten. Dagegen stieg der Umsatz mit der Autoindustrie, wie der Hersteller am Freitag mitteilte. Ohne die Abschreibung wäre TomTom knapp in der Gewinnzone geblieben.

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