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Nestlé-Aktie zieht Schweizer Börse nach oben

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag deutlich zugelegt.

Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) schloss erstmals seit Mai 2011 wieder über der Marke von 6500 Punkten. Damit schnitt der SMI klar besser ab als die übrigen europäischen Börsenplätze. Der SMI schloss 0,7 Prozent im Plus bei 6505,29 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg ebenfalls um 0,7 Prozent auf 6016,03. Nach oben gezogen wurde der Markt von der Nestlé-Aktie, die nach einem starken Semesterergebnis im Tagesverlauf ein Allzeithoch erreichte und bei Börsenschluss 2,4 Prozent im Plus stand. Die Halbjahreszahlen des Nahrungsmittelriesen wurden am Markt durchgehend positiv kommentiert. Die rote Laterne unter den Bluechips fassten dagegen die Papiere des Rückversicherers Swiss Re (-2,3 Prozent) nach der Vorlage der Quartalsergebnisse. Die weiteren Versicherungstitel Swiss Life ( 0,6 Prozent), Bâloise ( 0,6 Prozent) sowie Zurich ( 0,4 Prozent), schlossen indes im Plus. Deutliche Abschläge erlitten auch die Adecco-Aktien (-1,3 Prozent), nachdem der Personalvermittler mit seinen Quartalsergebnissen beim Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Die Einschätzung der Zahlen unter Analysten fiel allerdings gemischt aus. Am Markt wurde der Kursrückgang allerdings mit der starken Performance der Titel in den letzten Tagen begründet. Die Swisscom-Aktie (-0,4 Prozent) musste erneute Kurseinbussen hinnehmen, nachdem der Aktienkurs bereits am Vortag nach Vorlage der Semesterzahlen an Wert verloren hatte. Das Echo der Analysten auf die Zahlen blieb auch am Donnerstag verhalten. Bei den Pharmawerten schlossen die Papiere von Actelion und Novartis weitgehend unverändert, während diejenigen von Roche 0,5 Prozent zulegen konnten. Auch die Bankaktien zeigten sich uneinheitlich. Während die Aktien von UBS (-0,2 Prozent) und Julius Bär (-0,5 Prozent) verloren, schlossen die Papiere der Credit Suisse um 0,1 Prozent über dem Vortag. Die UBS geriet am Donnerstag wegen dem angeblichen Verkauf von CD mit Daten der Grossbank an die deutschen Behörden in die negativen Schlagzeilen.

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