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Neue Waffe im Arsenal gegen Uhrenfälschungen

Die Internet-Stelle des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie hat in den vergangenen zwei Jahren aus dem Internet mehr als eine halbe Million Anzeigen für gefälschte Uhren ausgemerzt.

Ein neues Verfahren in den USA erlaubt ihr, dies künftig noch effizienter zu tun. Ein US-Gericht kann demnach Verisign, das Unternehmen zur Registrierung von Internetadressen unter .com und .net, anweisen, Domain-Namen weiterzuleiten. Diese neue Regelung habe segensreiche Auswirkungen im Kampf gegen Fälschungen, konstatiert Yves Brouze, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Uhrenverband, in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung «L'Agefi» vom Dienstag. Die Massnahme erlaubt es, die inkriminierten Seiten völlig unzugänglich zu machen. Zudem könne eine Botschaft mit Hinweisen auf die Fälschungen verbreitet werden, erklärte Bouze. Allerdings ist gemäss seinen Angaben das Abschätzen der Folgen dieser Massnahmen auf den Verkauf der Originaluhren schwer. Die Uhrenfälscher würden die Technologien des weltweiten Netzes 0.2 genau beobachten. Wie das Web 3.0 auch aussehen möge, die Uhrenfälscher würden auf ihm sofort auftauchen, sagte Bouze.

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