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Neuer Investor aus Österreich für Bündner Grosssägerei aufgetaucht

Die Pleite gegangene grösste Sägerei der Schweiz könnte doch noch am bisherigen Standort im bündnerischen Domat/Ems weitergeführt werden.

Ein neuer Investor ist aufgetaucht: der österreichische Holzkonzern Egger aus St. Johann im Tirol. Das Tiroler Holzunternehmen zeige grosses Interesse, das Sägewerk in Domat/Ems zu übernehmen, sagte der Bündner Baudirektor Mario Cavigelli am Freitag in Domat/Ems vor den Medien. Dazu müssten aber verbindliche Lieferzusagen für eine genügende Menge Rundholz vorliegen. Egger will 150'000 Kubikmeter Rundholz aus Graubünden verarbeiten, die gleiche Menge soll aus anderen Kantonen in der deutschen Schweiz bezogen werden. Der Konzern, der 5800 Mitarbeitende in Europa beschäftigt, spannt mit einem Schweizer Minderheitspartner zusammen und möchte nicht nur den Sägereibetrieb wieder aufnehmen, sondern Investitionen in nachgelagerte Produktionen vornehmen. Die Würfel fallen im Juni Beim Partner von Egger handelt es sich laut Regierungsrat Cavigelli um ein in der Schweiz «bestens bekanntes» Unternehmen. Der Name wurde aber nicht bekanntgegeben. Die Würfel über die Zukunft der Sägerei fallen spätestens im Juni. Dann wird sich der Bündner Grosse Rat allenfalls nochmals mit einem Kantonsbeitrag in Form einer «Anstossfinanzierung» befassen müssen. Die bisherigen österreichischen Grosssägerei-Besitzer Mayr- Melnhof hatten das Werk Mitte Dezember letzten Jahres in den Konkurs gehen lassen. Der Grund war, dass das Bündner Parlament zuvor einen Beitrag von 6,75 Millionen Fr. an den Bau eines Pelletswerks für die teilweise Neuausrichtung des Betriebes hauchdünn abgelehnt hatte. Die Sägerei befindet sich derzeit im Konkursverfahren. Notiz an die Redaktion: Folgt Zusammenfassung

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