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«New York Times» bittet Internet-Leser zur Kasse

Washington Die Leser der «New York Times» müssen künftig für die Internet-Lektüre zahlen.

Künftig dürfen Nutzer nur noch 20 Artikel im Monat kostenfrei lesen, kündigte Herausgeber Arthur Sulzberger am Donnerstag an. Darüber hinaus würden die Inhalte nur über bezahlte Abonnements nutzbar sein, hiess es. Der volle Zugang zur Internetseite www.nytimes.com werde 15 Dollar (13,70 Franken) für vier Wochen kosten, für 35 Dollar soll es zusätzlich ein Abo für einen Tablet- Computer geben. Bislang war die Seite, die mehr als 30 Millionen Besucher pro Monat zählt, kostenlos zugänglich. Sulzberger sprach von einer «bedeutsamen Änderung» im Angebot der Zeitung. Sie sei nötig, «damit wir weiterhin hochklassigen Journalismus liefern können». Das Bezahl-Modell werde ab Donnerstag probeweise für Nutzer in Kanada gelten. Ab 28. März gelte es dann für alle Leser in den USA und anderen Ländern. Die Werbeerlöse der Druckausgabe der «New York Times» gingen im Januar und Februar weiter zurück. Die Einnahmen aus Werbung auf der Internetseite seien hingegen gestiegen. Zeitungen in den USA haben derzeit landesweit mit sinkenden Werbeeinnahmen und Auflagen zu kämpfen, weil viele Leser zu den kostenlosen Internetangeboten abwandern.

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