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Noch keine offizielle Einigung über Papandreou-Nachfolger

Athen Nach der grundsätzlichen Einigung auf eine Übergangsregierung ist in Athen weiterhin offen, wer als neuer Ministerpräsident Griechenland die dringend benötigten Kreditzahlungen aus dem EU-Rettungsschirm sichern soll.

Der noch amtierende Regierungschef Giorgos Papandreou und Oppositionsführer Antonis Samaras verhandelten bis in die Nacht hinein. Für die Papandreou-Nachfolge gibt es keine öffentlich bekannt gemachten Kandidaten. In den Verhandlungen würden der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos, und der ehemalige EU-Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros genannt, verlautete aus Teilnehmerkreisen. Die Übergangsregierung soll in den nächsten 15 Wochen bis zur Parlamentsneuwahl am 19. Februar dafür sorgen, dass Athen die von EU und IWF am 27. Oktober zugesagten Kreditzahlungen über 130 Milliarden Euro erhält. Als Reaktion auf die Turbulenzen der vergangenen Tage hat die EU erst einmal ihre Überweisungen auf Eis gelegt. Ein Abgeordneter von Samaris' konservativer Partei Neue Demokratie, Konstantinos Gioulekas, betonte, dass die Sicherung des Rettungspaket einzige Aufgabe der Übergangsregierung sei. «Alles andere muss von einer Regierung gehandhabt werden, die vom Volk gewählt wird», sagte er.

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