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Novartis erhält Zulassungen in China Behörden lassen Augenheilmittel und Diabetes-Medikament zu

Der Pharma-Konzern Novartis treibt das Geschäft im hochlukrativen chinesischen Markt weiter an.

Wie am Mittwoch bekannt wurde hat Novartis für das Augenheil-Medikament Lucentis in China die Zulassung erhalten und gleichzeitig das Diabetes-Medikament Galvus auf den Markt gebracht. Die chinesische Zulassungsbehörde State Food and Drug Administration (SFDA) hat Lucentis zur Behandlung der nassen altersbedingten Makula-Degeneration (wet AMD) zugelassen. Wie Novartis am Mittwoch mitteilte, ist AMD eine weit verbreitete Ursache für schwere Sehbehinderungen und Erblindung bei über 50- jährigen Patienten. Lucentis dürfte für den Basler Pharma-Konzern lukrativ sein. Jährlich werden in China rund 300'000 neue AMD-Fälle diagnostiziert, wie Novartis in der Mitteilung schreibt. Lucentis wurde von Novartis und Genentech, ein von Roche 2009 übernommenes Biotechnologie- Unternehmen, entwickelt. Die Vertriebsrechte in den USA liegen bei Roche, für den Rest der Welt bei Novartis. Auch das Diabetes-Medikament Galvus könnte zu einem Kassenschlager werden. China ist das Land mit den meisten Erwachsenen mit diagnostizierter Diabetes der Welt. Insgesamt sollen rund 75 Millionen Menschen an dieser Krankheit leiden. Die Kosten für die Diabetes-Behandlungen dürften Schätzungen zufolge von 26 Milliarden Dollar im Jahr 2007 bis 2030 auf 47 Milliarden Dollar anwachsen. Analysten gehen davon aus, dass der Pharma-Konzern ein signifikantes Volumenwachstum beider Medikamente allein in China erzielen werde. Für die beiden Produkte prognostizieren sie Zuwachsraten von 25 bis 30 Prozent.

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