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Nudel-König Barilla will deutsche Bäckerei Lieken verkaufen

Mailand Der weltgrösste Nudelhersteller Barilla will seine deutsche Bäckerei-Kette Lieken loswerden.

Das Düsseldorfer Unternehmen mit 4700 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zuletzt 756 Millionen Euro stehe zum Verkauf, teilte Barilla am Dienstag mit. «Vorrang haben Investitionen in unser Kerngeschäft», begründete Konzernchef Guido Barilla den geplanten Ausstieg aus der Produktion in Deutschland. «Wir konzentrieren uns auf Nudeln, Sossen und Fertiggerichte.» Lieken soll auch deshalb verkauft werden, weil das Unternehmen einen grossen Teil des Umsatzes mit Backwaren macht, die Supermarktketten unter eigenem Namen anbieten. Dieses Geschäft gilt als wenig ertragsreich. Die britische Bank Rothschild und die niederländische Rabobank wurden beauftragt, einen Käufer für das mit Marken wie Golden Toast und Lieken Urkorn bekannte Unternehmen zu finden. Barilla hatte Lieken 2002 mit dem Kauf der Bäckerei-Kette Kamps erworben. Kamps wurde bereits im August 2010 an die Beteiligungsfirma ECM veräussert. Barilla, das vor 135 Jahren gegründet wurde und in Parma ansässig ist, erlöste 2011 unter dem eigenen Markennamen rund 140 Millionen Euro in Deutschland. Das Unternehmen produziert mehr als 2,5 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich und exportiert diese in mehr als 100 Länder.

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