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Nyse Euronext schwächelt vor Fusion mit Deutscher Börse

London Ein geringeres Handelsvolumen setzt dem transatlantischen Börsenbetreiber NYSE Euronext mitten in den Vorbereitungen für die Fusion mit der Deutschen Börse zu.

Der Gewinn fiel im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 154 Millionen Dollar oder 59 Cent je Aktie. Der Umsatz legte um ein Prozent auf 661 Millionen Dollar zu, wie die Nyse am Dienstag mitteilte. In Europa ging das Geschäft zurück, nämlich um 20 Prozent. In den USA konnte das Minus von 36 Prozent beim Handelsvolumen durch andere Einnahmen wie Börsengänge aufgefangen werden. Mit seinem Ergebnis lag der Börsenbetreiber im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Sie hatten bei Umsätzen von 652,7 Millionen Dollar mit einem Gewinn je Aktie von 60 Cent gerechnet. Auch der Fusionspartner Deutsche Börse litt zuletzt darunter, dass mitten in den Schuldenkrisen in Europa und den USA weniger Aktien und Derivate den Besitzer wechselten. Zum Jahreswechsel wollen die Börsenbetreiber ihre Fusion abschliessen, die sie im Februar vereinbart haben. Das Vorhaben wird derzeit von mehreren Regulierungsbehörden geprüft.

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