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Obama stellt Grundrechte-Charta für Internetnutzer vor Neue Regeln für mehr Datenschutz im Netz

Washington Die US-Regierung will den Datenschutz im Internet deutlich verbessern.

Geplant sei eine «Grundrechte-Charta für den Datenschutz», teilte das Weisse Haus am Donnerstag mit. Diese sieht demnach unter anderem vor, dass Internetnutzer mit einem Klick verhindern können, dass Unternehmen ihre Spuren im Internet aufzeichnen und beispielsweise für personalisierte Werbung nutzen. Die grossen Internetkonzerne haben demnach zugesagt, sich auf die neuen Regeln einzulassen. Die Datenschutz-Charta sieht den Angaben zufolge unter anderem vor, dass Internetbrowser einen Knopf für mehr Datenschutz erhalten. Klicken die Internetnutzer darauf, wollen die grossen Internetkonzerne die Aktivitäten der Nutzer nach eigener Aussage nicht mehr verfolgen. Zuletzt hatten es in den USA Datenschutz-Debatten unter anderem rund um das soziale Netzwerk Facebook und den Internetriesen Google gegeben. «Die amerikanischen Konsumenten können nicht länger auf klare Regeln warten, die garantieren, dass ihre persönlichen Informationen online sicher sind», erklärte US-Präsident Barack Obama zu. Das Vertrauen der Nutzer sei «unabdingbar für das weitere Wachstum der digitalen Wirtschaft». Akzeptiert wollen die Datenschutz-Charta den Angaben zufolge unter anderem Google, Microsoft, Yahoo und AOL. Überwacht werden sollen die Regeln demnach von der für Konsumentenschutz zuständigen Behörde FTC.

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