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Pharma Visp: Lonza baut 400 Stellen ab - Fitnesskur für grössten Standort

Der Basler Pharmazulieferer Lonza baut in seinem Werk in Visp VS 400 Stellen ab.

Wie er am Mittwochmorgen mitteilte, soll der Abbau möglichst schonend über die Bühne gehen. Der Stellenabbau im Wallis zieht sich über zwei Jahre hin. Mitarbeitende des Standortes erhalten die Möglichkeit, intern neue Stellen zu finden. Ebenso würden die natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen und der Abbau temporärer Arbeitskräfte helfen, die Zahl der Kündigungen zu dämpfen, teilte Lonza am Mittwoch mit. Zusätzlich zu den 400 Stellen in der Schweiz fallen weltweit weitere 100 Stellen weg. Mit dem Abbau jeder siebten der gut 2800 Stellen in Visp will Lonza die Produktivität des Werks bis 2015 um 100 Millionen Fr. verbessern. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit des grössten Standorts der Firma wieder vollständig hergestellt werden, hiess es. Auch wenn das Werk gut ausgelastet sei, sei die Profitabilität in den letzten Jahren unbefriedigend gewesen. Der Standort stehe nicht nur unter starkem Wettbewerbsdruck durch kostengünstige Konkurrenz. Er sei auch dem permanent hohen Frankenkurs ausgesetzt sowie höheren Energiekosten. Hinzu komme ein schlechtes Produktportfolio und der an sich komplizierte Standort. Mit dem Kostensenkungsprogramm «VispChallenge» will Lonza diese Probleme in den Griff kriegen.

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