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Pilotenverband Aeropers kämpft für bessere Arbeitsbedingungen

Der Pilotenverband Aeropers hat am Freitagnachmittag in Kloten ZH eine Petition an das Management der Swiss übergeben.

Die Piloten wollen damit während der laufenden Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ein Zeichen der Einheit setzen. Der jetzige GAV läuft Ende 2010 aus. Seit dem Sommer wird über einen neuen GAV verhandelt. Bislang gab es jedoch noch keine Einigung. Mit der Petition, die 668 Piloten unterschrieben haben, wollen diese ihre Forderungen nach einem guten GAV unterstreichen, wie Thomas Steffen, Sprecher von Aeropers, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Aeropers setzt sich vor allem für Arbeitsbedingungen ein, die den Piloten auch die nötige Erholungszeit zugestehen. Es möglich sein, Ferientage auch wirklich zu beziehen und nicht nur aufzuschieben. «Wir wollen Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, dass man gesund bis zur Rente fliegen kann,» sagte Steffen. Die Piloten wiesen auf ihre Zuverlässigkeit und deren Bedeutung für eine Fluggesellschaft hin. Um ihre Forderung zu unterstreichen, veranstaltete Aeropers vor der Übergabe der Petition einen «Marsch der Zuverlässigen» zur Konzernzentrale der Swiss. Daran haben sich mehr als 300 Aeropers-Mitglieder beteiligt. Das ist ein grosser Teil derjenigen, die zu dieser Zeit nicht gearbeitet haben, wie Steffen erklärte. Insgesamt hat der Verband rund 850 Mitglieder.

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