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Novartis verstrickt sich in Syrien-Affäre

Ausgangsstoffe für Chemiewaffen gelangten aus der Schweiz nach Syrien. Für Medikamente, erklärte Novartis. Neue Dokumente widersprechen dem.

Antoine Harari, Kurt Pelda, Oliver Zihlmann
Sie lieferte die Chemikalien nach Syrien: Die Brenntag Schweizerhalle AG, hier das Gebäude an Lysbüchelstrasse in Basel. Foto: Keystone
Sie lieferte die Chemikalien nach Syrien: Die Brenntag Schweizerhalle AG, hier das Gebäude an Lysbüchelstrasse in Basel. Foto: Keystone

Seit mehr als einem Jahr steht die Frage im Raum, ob eine Lieferung heikler Chemikalien von Basel nach Syrien im Jahr 2014 in die falschen Hände gelangt ist. Die beiden exportierten Stoffe Isopropanol und Diethylamin kann man sowohl zur Herstellung von Medikamenten verwenden als auch für die Chemiewaffen Sarin beziehungsweise VX. Sarin wurde in Syrien nachweislich schon gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.

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