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Porsche fährt satte Gewinne ein

Stuttgart Porsche hat im ersten Quartal 2011 einen satten Gewinn eingefahren und seine Schulden deutlich verringert.

Unter dem Strich verbuchte Porsche dank der brummenden Autokonjunktur einen Überschuss von 691 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis der Porsche AG verdoppelte sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf 496 Millionen Euro. Mit 23'442 Sport- und Geländewagen verkauften die Schwaben 13 Prozent mehr Fahrzeuge. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 2,28 Milliarden Euro zu. Damit kann Porsche seinen Schuldenberg abbauen. Dieser schmolz dank der kürzlich abgeschlossenen Kapitalerhöhung auf 1,8 Millionen Euro. Die Porsche SE war nach langer Durststrecke wegen des verlorenen Übernahmekampfs mit VW erst im verkürzten Geschäftsjahr 2010 (1. August bis 31. Dezember) in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich stand ein Plus von 1,3 Millionen Euro. In den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren hatten die Schwaben tiefrote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen hatte sich bei dem missglückten Versuch, VW zu übernehmen, mit insgesamt mehr als elf Milliarden Euro verschuldet. Noch ist der Übernahmekampf nicht abgeschlossen. Den Plänen der Manager in Wolfsburg und Stuttgart stehen zähe Ermittlungen und Klagen in Deutschland und den USA im Weg. Ein Ende ist bisher nicht absehbar, auch der Ausgang ist völlig offen. VW will kein unnötiges Risiko eingehen - deshalb wird es immer unwahrscheinlicher, dass die Unternehmen noch 2011 zusammengehen.

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